14 große und zahlreiche kleine Zelte gibt es auf der Wiesn.

Sie haben richtig gelesen, es sind ganze 14 sogenannte große und 20 kleine Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest. Dazu kommen ein Weißbiergarten und weitere vier Bierzelte auf der Oidn Wiesn. Während die großen Zelte allesamt über 3000 Sitzplätze im Zelt und den Biergärten fassen, kommen die kleinen Zelte auf bis zu 1000 Sitzplätze.

Die meisten großen Bierzelte verfügen über gut 6000 Sitzplätze im Innenraum – aufgeteilt auf ein Mittelschiff, Seitenboxen am Rand sowie die Galerien, bzw. Balkone. Das größte von Ihnen ist das Hofbräuzelt mit 7018 Plätzen innen und 3022 außen, insgesamt also 10040 Plätzen.

Während alle großen Zelte mit Ausnahme des Weinzelts und der Käfer Wiesnschänke über große unreservierte Bereiche verfügen, sind die kleinen Zelte, die sich übrigens in Hendl- und Wurstbratereien sowie Cafézelte aufteilen, abends in der Regel nur mit Reservierung zu besuchen. Biergärten sind hingegen bis auf wenige Ausnahmen grundsätzlich von Reservierungen ausgenommen. Eintrittskarten gibt es jedoch für keines der Zelte - der Eintritt ist immer frei.

Auf unseren Übersichtsseiten erfahren Sie alles Wissenswerte zu allen Zelten – zur Stimmung und Musik und Tischreservierungen.

Große Zelte

Die Fassade des Armbrustschützenzelts während der blauen Stunde

Armbrustschützenzelt

Im Armbrustschützenzelt geht es etwas ruhiger zu als in anderen Wiesnzelten.

Augustiner Festhalle

Das Augustinerzelt ist das authentische Wiesnzelt mit Bier vom Holzfass und Musik vom Blech.

Die Fassade der Bräurosl vor strahlend blauem Himmel

Bräurosl

Das ehemalige Zelt des Pschorrbräus war einst das Größte auf der Wiesn.

Die Fischer-Vroni mit ihrem Straßenverkauf

Fischer-Vroni

Das kleinste der großen Zelte auf der Wirtsbudenstraße ist besonders für seine Kulinarik bekannt.

Die Konditoreihütte vor der Käfer Wiesnschänke

Käfer Wiesnschänke

Seit den 70ern hat die Münchner Schickeria ihr eigenes Oktoberfest-Domizil.

Die Fassade des Hackerzelts in der Dämmerung

Hacker-Festzelt

Der Himmel der Bayern gehört zu den beliebtesten Wiesnzelten.

Hofbräu-Festzelt

Die Beliebtheit des Hofbräuzelts bei Angelsachsen hat dazu geführt, dass es das Einzige mit Stehbereich ist.

Die Fassade des Löwenbräuzelts in der Dämmerung

Löwenbräu-Festzelt

Das Löwenbräuzelt ist insbesondere bei ausländischen Touristen beliebt.

Der Mittelteil der Fassade des Marstalls samt Quadriga

Marstall-Festzelt

Hinter der Herzerlfassade verbirgt sich ein ruhigeres, zweistöckiges Zelt, das insbesondere Champagnertouristen anzieht.

Die Fassade der Ochsenbraterei bei strahlend blauem Himmel

Ochsenbraterei

Die Festhalle des Spatenbräus ist in erster Linie für seine Schauochsen bekannt.

Schottenhamel-Festhalle

Beim Schottenhamel trifft sich seit jeher jüngeres Publikum als Anderswo.

Die Front des Schützenfestzelts von der Sendlinger Anhöhe aus gesehen

Schützenfestzelt

Das ehemals verschlafene Schützenzelt ist in den 2000ern als es von der Jeunesse Dorée entdeckt worden, die hier zu zeitgenössischer Musik feiert.

Das Weinzelt von der Matthias-Pschorr-Straße aus gesehen.

Weinzelt

Partybands und Wein gibt es im Weinzelt nicht nur den ganzen Tag über, sondern auch dann noch, wenn die Bierzelte bereits geschlossen haben.

Die Fassade des Winzerer Fähndl im Sonnenschein

Winzerer Fähndl (Paulaner Festzelt)

Der Turm des Brauereizelts von Paulaner ist eines der beliebtesten Fotomotive der Wiesn.

Kleine Zelte

Ammers Hühnerbraterei

Die älteste Hendlbraterei auf der Wiesn ist auch das älteste größte der kleinen Bierzelte.

Bodos Backstube

Eines der bekannteren Cafézelte auf dem Oktoberfest versorgt preisunsensible Kundschaft tagsüber mit Kaffee und Torten, am Abend mit Schaumwein und Partymusik.

Die Fassade des Café Kaiserschmarrns von der Matthias-Pschorr-Straße aus gesehen

Café Kaiserschmarrn

Das neueste Cafézelt auf der Wiesn ist zugleich dafür bekannt, auch das Wildeste zu sein.

Café Mohrenkopf

Wer es etwas ruhiger und bodenständiger als in den anderen Cafézelten schätzt, ist beim ältesten Vertreter seiner Gattung auf dem Oktoberfest richtig.

Die Fassade von Feisingers Kas- und Weinstuben von der Wirtsbudenstraße aus gesehen

Feisingers Kas- und Wein

Mit seiner Spezialisierung auf Käse und Wein ist die Feisinger-Stubn ein Exot auf der Wiesn.

Fisch-Bäda

Seit 2013 gibt es mit dem Fisch-Bäda ein auf Fisch spezialisierter Stadl auf dem Oktoberfest.

Die Fassade des Glöckle-Wirts von der Wirtsbudenstraße aus gesehen.

Glöckle-Wirt

Das mit gerade einmal 90 Plätzen kleinste Wiesnzelt ist bekannt für seine detailreiche Dekoration. Ein Geheimtipp ist der kleine Biergarten.

Die Fassade von Ables Goldenem Hahn im Sonnenschein

Goldener Hahn

Seit 2015 gibt es mit dem Goldenen Hahn eine neue Hendlbraterei, die sich Champagnerfrühstück und Hendl-Menüs an zahlungskräftige Kundschaft richtet.

Die Fassade von Hochreiters Haxnbraterei im Sonnenschein

Hochreiters Haxnbraterei

Die Haxnbraterei will in erster Linie Speise- und nicht Bierzelt sein, schließlich sollen die Gäste ihre Schweinshaxn auch wirklich genießen können.

Heimer

Die Enten- und Hendlbraterei versteht sich in erster Linie als Speisezelt, in dem man sich ohne Musik unterhalten können soll.

Die Fassade der Wurstbraterei Heinz im Sonnenschein

Heinz

Die Wurst- und Hendlbraterei Heinz ist bereits seit 1906 auf dem Oktoberfest und gehört somit zu den ältesten kleinen Wiesnzelten.

Kaffeehaferl Schiebl

Das Kaffeehaferl Schiebl ist das kleinste Cafézelt auf dem Oktoberfest. Gerade einmal 100 Menschen finden im etwas versteckten Gastraum Platz.

Die Fassade von Hochreiters Kalbsbraterei

Kalbsbraterei

Die Kalbsbraterei ist ein typisches kleines Zelt, wie sie in den 2000ern in Mode gekommen sind. Am Abend wird es zur Schlagerdisco.

Der Balkon der Fassade der Metzgerstuben

Metzgerstubn

Die Münchner Großmetzgerei Vinzenz Murr ist auf der Wiesn mit ihrer besonders kleinen Hütte namens Metzgerstuben vertreten.

Die Fassade der Münchner Knödelei mit ihrem Knödeltopf

Münchner Knödelei

Mit originellen Knödelgerichten hat sich die in ZLF-Jahren pausierende Knödelei trotz ihres ungewöhnlichen Standortes inzwischen einen Namen gemacht.

Der überdachte Bereich des Münchner Weißbiergartens am Familienplatzl.

Münchner Weißbiergarten

Der Weißbiergarten ist Teil des Familienplatzls und schenkt trotz seines Namens inzwischen auch Wiesnbier aus.

Poschners Hühner- und Entenbraterei 2016

Poschner

Das Poschnerzelt ist abgesehen vom Zelt selber deutlich traditioneller als bei den kleinen Zelten üblich.

Die Fassade der Wildstuben bei Nacht

Wildstuben

Die Bremer Großschaustellerin Trudi Renoldi hat seit 2009 die Konzession für den Betrieb eines Wiesnzeltes, das in Bremen bestimmt begeistern würde.

Wirtshaus im Schichtl

Das legendäre Varietétheater hat seit 2006 auch ein Wirtshaus, das für die Henkersmahlzeit sorgt, bevor nebenan das Fallbeil fällt.

Die Fassade des Stiftlzeltes im Sonnenschein

Zum Stiftl

Der bayernweit agierende Volksfestwirt Lorenz Stiftl darf seit 2002 auch das Oktoberfest beschicken.

Die Fassade der Bratwurst

Zur Bratwurst

Die in den letzten Jahren immer größer gewordene Bratwurst bietet Kitzbüheler Hüttenatmosphäre, am Abend wird bemerkenswert rockig aufgespielt.