So läuft der Einlass auf das Oktoberfest an Samstagen

Wenn einzelne Oktoberfest-Erstbesucher schimpfen, sie hätten bei ihrem Wiesnbesuch keinen Platz gefunden und wären nicht einmal in ein Zelt gekommen, weil diese alle wegen Überfüllung geschlossen gewesen wären, kann man davon ausgehen, dass dieser fehlgeschlagene Wiesnbummel an einem Samstag stattgefunden hat. Aufgrund des großen Andrangs raten wir auch gerne, die Samstage falls möglich zu meiden.

Seit drei Jahren ist der Einlass chaotisch

Aufgrund des großen Andrangs und der damit verbundenen Zeltschließungen, stehen an den Samstagen Zehntausende vor den Toren des Festgeländes, bis diese um neun Uhr öffnen, um sicher eine Sitzplatz zu ergattern. Diese schwer zu regelnde Einlasssituation hat das KVR durch das 2016 eingeführte Taschenverbot und der damit einhergehenden Schließung des Festgeländes bis neun Uhr geschaffen.

Weil der beauftragte Sicherheitsdienst auch im dritten Jahr wenig überraschend daran scheiterte, den Einlass am Eröffnungssamstag zu regeln, möchten wir alle, die es für eine gute Idee halten, sich an einem Samstag vor die Eingänge zu stellen etwas auf das zu erwartende vorbereiten.

Wie im Video zu sehen, können sich die Warteschlangen um die gesamte Festwiese, von einem Eingang zum Nächsten, ziehen. Der größte Andrang ist an den beiden nördlichen Zugängen, also am Haupteingang und der Schaustellerstraße zu erwarten, der geringste ganz im Süden bei der Oidn Wiesn und am Familienplatz bei der Beethovenstraße.

Unterschiedliche Eingänge, unterschiedlicher Ablauf

Während der Einlass zur Schaustellerstraße am vergangenen Samstag langsam in geordneten Bahnen ablief, wurden die Ordner am Haupteingang und am Esperantoplatz schlichtweg überrannt. Diejenigen, die sich brav einreihten wurden durch diese Situation leider bestraft.

Ähnliches haben wir in der Vergangenheit auch schon an den beiden Eingängen links und rechts der Bavaria gesehen. In der Regel werden die meisten Besucher an dem Eingang ihre Startposition einnehmen, der am nächsten zu ihrem angesteuertem Zelt liegt. Schließlich ist nach der Freigabe des Zugangs eine erfolgreiche Teilnahme am neuen Münchner Volkslauf das Ziel. Da die Eingänge in der Vergangenheit oft mit einigen Minuten Unterschied geöffnet wurden, lässt sich jedoch schlecht sicherstellen, dass man auch wirklich den günstigsten Eingang gefunden hat.

Unsere Empfehlung

Wir können somit lediglich folgendes empfehlen: Lang vor neun Uhr zu erscheinen lohnt sich in der Regel nicht. Auch ist es unsinnig, sich in die langen Schlangen am Haupteingang oder der Schaustellerstraße einzureihen. Den Eingang an der Oidn Wiesn (P10) zu nutzen ist im Vergleich trotz der größeren Entfernung dank des geringen Andrangs deutlich sinnvoller. Dieser Zugang empfiehlt sich auch generell für alle, die nicht in großen Menschenmengen laufen wollen.

Wir wünschen trotz allem einen schönen Wiesnsamstag. Wir würden uns freuen, von euren Erfahrungen beim Einlass unten in den Kommentaren zu lesen.

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