Die 2017 wieder zugelassene Enten- und Hendlbraterei versteht sich in erster Linie als Speisezelt, in dem man sich ohne Musik unterhalten können soll.

Die Enten- und Hendlbraterei Heimer gehört zur alten Garde der Mittelbetriebe und kehrt nach einem Jahr Zwangspause 2017 wieder auf die Wiesn zurück. Die Speisenkarte ist überschaubar und genau auf das reduziert, was man von einer anständige Hendl- und Entenbraterei erwartet. So finden sich tatsächlich keine nichtbeflügelten Hauptgerichte auf der Karte. Mit seinen 400 Sitzplätzen betreiben Helmut und Ignaz Schmid eigentlich eines der größeren sogenannten kleinen Zelten und dennoch geht es bei ihnen besonders ruhig zu. Wie in nur noch einer Hand voll anderer Betriebe, verzichten sie nämlich vollständig auf Musik. Gerade, wer einmal in die Alleinunterhalterhölle in anderen Zelten geraten ist, mag dieses Faktum besonders zu schätzen wissen.