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Der Wiesnkini Wiesnpreisindex (WPI) hat sich zum Ziel gesetzt, die Preisentwicklung auf der Wiesn anhand eines Warenkorbes zu beobachten, der einen Wiesnbummel einer vierköpfigen Familie abbilden soll. Hiermit wird erreicht, dass nicht nur Bier- und Hendlpreise alljährlich verglichen werden können, sondern auch Preisänderungen auf der Schaustellerstraße deutlich werden. Auch werden die teilweise deutlichen Preisunterschiede zwischen den großen Zelten deutlich, die sich bei Bier und Hendl in der Regel nur unwesentlich unterscheiden.

Der Wiesnkini Wiesnpreisindex (WPI) hat sich zum Ziel gesetzt, die Preisentwicklung auf der Wiesn anhand eines Warenkorbes zu beobachten, der einen Wiesnbummel einer vierköpfigen Familie abbilden soll. Hiermit wird erreicht, dass nicht nur Bier- und Hendlpreise alljährlich verglichen werden können, sondern auch Preisänderungen auf der Schaustellerstraße deutlich werden. Auch werden die teilweise deutlichen Preisunterschiede zwischen den großen Zelten deutlich, die sich bei Bier und Hendl in der Regel nur unwesentlich unterscheiden.

Im Einzelnen setzt sich der WPI wie folgt zusammen: In einem großen Zelt werden zwei Maß Bier, zwei Spezi, zwei Hendl und eine Schweinshaxn verzehrt. Dazu werden an einem Brotstand vor dem jeweiligen Zelt zwei Brezn gekauft. Auf der Schaustellerstraße werden später noch vier Getränke gekauft, dazu 100 Gramm gebrannte Mandeln, ein Schokoerdbeerspieß und eine kleine Portion Zuckerwatte. Dass der Straßenkauf nicht in der Wirtsbudenstraße erfolgt, hat durchaus Einfluss auf die Einkaufspreise. Eine Auszogne beispielsweise kostet in der Schaustellerstraße bis zu 25% weniger als in der Wirtsbudenstraße.

Dazu kommen je eine Erwachsenen- und eine Kinderkarte für die Wilde Maus und Rund um den Tegernsee. Außerdem werden drei Fahrten mit einem Kinderkarussell mit einberechnet. Die gesamte Familie fährt mit dem Riesenrad und besucht das Teufelsrad. Ein Erwachsener allein gönnt sich noch eine Fahrt mit dem Olympia-Looping.

Während Bier- und Hendlpreise ausnahmslos über dem Vorjahr liegen, sind die Preiserhöhungen ansonsten recht moderat ausgefallen. Im Augustinerzelt beispielsweise wurden bis auf Hendl und Getränke keine Preise geändert. Der günstigste Preis für unsere Kombination liegt bei 76,80 € wieder in der Ochsenbraterei, während der teuerste von 109,80 € wie gewohnt im Weinzelt zu bezahlen ist. Der Medianpreis liegt mit 79,60€ 1,5% über dem Vorjahr (78,40€, 4,4% Steigerung). Zu diesem Preis bekommt man unseren Warenkorb im Schottenhamel. Die größten Teuerungen weisen das Hofbräuzelt (3,6%) und das Schützenzelt (4,4%) auf. Dadurch, dass der Spezi tatsächlich günstiger wurde, weist die Schottenhamel-Festhalle eine Preissteigerung von lediglich 0,38% auf.

Bei Zuckerwatte hingegen gibt es wenig Streuung und ist in der Regel für zwei Euro zu haben. Schoerdbeeren und Mandeln wurden teurer als im Vorjahr. Erste waren für vier bis fünf Euro zu haben, großteils für 4,50€. Mandeln sind fast überall einen Euro teurer geworden und kosten nun meist vier Euro. Für Getränke zahlt man meist drei Euro, die Spanne reicht von 2,50€ bis 3,50€. Somit wird unser Standl-Warenkorb um 7% teurer und kostet heuer 22,50 €

Im Schaustellerbereich wurde unser Warenkorb knapp vier Prozent teurer, was auf Preiserhöhungen beim Olympialooping (9€) und dem Riesenrad (7€) zurückzuführen ist.

Insgesamt schlägt unser Wiesnbummel mit 167,60€ (Vorjahr 162,40€) zu Buche. Das sind 3,2% mehr als im Vorjahr und ist im Gegensatz zu 2014 mehr durch Teuerungen außerhalb der Bierzelte zurückzuführen.

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