Steilwandfahrer sind eine ganz typische Gattung von Volksfestkünstlern. Bereits seit 1932 drehen sie auf Pitts Todeswand ihre waghalsigen Runden.

1932 ging Gründer Peter Löffelhardt erstmals mit Pitts Todeswand auf die Reise und die drei Indian Scout-101-Maschinen, die damals angeschafft wurden, sind tatsächlich auch heute noch im Einsatz. Große Berühmtheit, v.a. in München, verdankt Pitts Todeswand in erheblichem Maße der früheren Steilwandfahrerin Käthe Müller, die unter ihrem Bühnenamen Steilwand-Kitty in den 30er- und 40er-Jahren das Publikum, den Boulevard und nicht zuletzt Karl Valentin begeisterte.

Mit dem Niedergang der Vorführungen und Theatern auf der Wiesn in den 60er Jahren wurde auch für die Luft auch für die vormals so beliebten Steilwandschauen dünn. Nach mehreren Zwangspausen in den folgenden Jahrzehnten, steht Pitts Todeswand seit 2004 wieder in restauriertem Glanz auf der Wiesn. Auf der Reise ist sie schon lange nicht mehr. Sehr familienfreundlich ist die Existenz einer Eintrittskarte für ebensolche, die neben zwei Erwachsenen beliebig viele Kinder bis 14 Jahren inkludiert.