Nach seiner Pause auf der Oidn Wiesn 2011, wird seit 2013 wieder das Herzkasperl-Festzelt als Musikantenzelt auf der Oidn Wiesn aufgebaut. 2016 muss das Zelt aufgrund der Tatsache, dass keine Oide Wiesn stattfindet wieder pausieren.

Das Konzept des Musikantenzelts hat entgegen des Anspruchs der Oidn Wiesn im Allgemeinen, mit den Oktoberfesten längst vergangener Tage recht wenig gemein. Zwar spielen jeden Tag zwei traditionelle Blaskapellen, daneben treten täglich aber auch zwei weitere Gruppen auf, die der (neuen) Volksmusik-, bzw. der Kleinkunstszene zuzurechnen sind. Und diese sind teilweise recht namhaft – und das bei freiem Eintritt. Attwenger, das Zither-Manä-Trio oder Kofelgschroa sind schließlich keine unbeschriebenen Blätter. Je nach Kapelle gereicht die Stimmung dann eher einem Musikclub als einem Bierzelt.

2015 wird das Musikprogramm erstmals zudem durch klassische Formationen ergänzt. Gleich am Eröffnungstag singt der Tölzer Knabenchor und tags darauf steht Blechschaden auf dem Programm.

Außerdem spielen, soweit es das Wetter zulässt, ab 14:00 Uhr auf der Bühne im Garten weitere Blaskapellen. Wer Interesse hat, dort aufzutreten, kann sich unter musik@herzkasperlzelt.de anmelden.

Ausgeschenkt wird den 1500 Gästen im Zelt selber und weiteren 1500 im Biergarten das Oktoberfestbier von Hacker-Pschorr. Wie auf der Oidn Wiesn üblich fließt das Bier aus Holzfässern in Keferloher. Weißbier wird nicht mehr angeboten. So gar nicht zur Oidn Wiesn passen mag hingegen das Zelt an sich. Einen Aluminiumbau jedenfalls sucht man bei den Bierzelten auf der richtigen Wiesn vergebens. Für Aufsehen sorgt auch die Speisenkarte, die auch vegane Gerichte umfasst.