Auch 2017 bringt wieder einen Zeltneubau: Dieses Jahr ist die Ochsenbraterei dran. Außerdem gibt es heuer endlich wieder neue Fahrgeschäfte.

Neubau der Ochsenbraterei

Die größte bauliche Neuheit ist auch heuer wieder ein Bierzelt. Bierzeltneubauten hat es in den letzten Jahren einige gegeben und auch dieses Jahr ist wieder eines der großen dran: Die Ochsenbraterei, deren derzeitiger Bau im Wesentlichen aus dem Jahr 1980 stammt, als die Familie Haberl das Zelt übernehmen konnte. Das neue Zelt wird sich optisch wesentlich daran orientieren, strukturell jedoch am neuen Hackerzelt. So wird auch in der neuen Ochsenbraterei Büro- und WC-Kapazität in den ersten Stock verlegt und die Galerien erweitert, um im Erdgeschoß für mehr Platz zu sorgen. Anders als im Hackerzelt wird allerdings die neue südliche Galerie nicht zum Garten, sondern zur Halle gehören.

Rückkehr der Entenbraterei Heimer

Die Entenbraterei Heimer kehrt wie erwartet auf die Wiesn zurück. Überraschenderweise allerdings nicht am Platz der Entenbraterei Wildmoser, die sich aus dem Geschäft zurückgezogen hat, sondern in der Straße 2, in der Nähe des Augustinerzeltes. Seit das Hippodrom in die Wirtsbudenstraße umgezogen war, wurde dort kein Zelt mehr aufgebaut. Das neue Zelt wird etwas kleiner als sein Vorgänger ausfallen und neu gestaltet werden.

Zur Schönheitskönigin

Bereits 2015 wurden Stimmen öffentlich, die Unzufriedenheit mit dem damals zum Gastronomiebetrieb aufgestiegenen Velodrom auf der Oidn Wiesn zum Ausdruck brachten. Deshalb wird dieses 2017 aller Voraussicht nach durch ein richtiges Bierzelt ersetzt. Bereits 2011 betrieb die Familie Reichert das Musikantenzelt „Zur Schönheitskönigin“ auf der Oidn Wiesn, welches jedoch seither durch den Herzkasperl ersetzt wurde. Offenbar kehren Sie unter diesem Namen heuer wieder zurück.

Jules-Verne-Tower

Auch im Schaustellerbereich dürfen wir heuer endlich wieder auf Neuheuten hoffen. Relativ sicher dürfte die Zulassung Alexander Goetzkes „Jules Verne Tower“ sein, der Alex‘ Airport ersetzen wird. Anstatt auf bisher 55 Meter Höhe wird der Gondelstern bei diesem neuen Hochkettenkarussell dann auf 80 Meter Höhe gezogen.

XXXL Racer

Ebenfalls sehr wahrscheinlich ist die Zulassung des neuen Geschäfts von Franz Goetzke. Dieser war 2016 letztmals mit seiner Frisbee auf der Wiesn vertreten und wird heuer die Festplätze mit dem XXXL Racer beschicken. Hierbei soll es sich um einen neuen Typ Vertikalkarussel von Fabbri handeln. Ein Fahrgeschäft mit ähnlichem Fahrverlauf des gleichen Herstellers sehen Sie im folgenden Video.

XXL Höhenrausch

Anja Goetzke hat ein Geschäft übernommen, das sich auf der Wiesn bereits bewährt hat. Das künftig unter dem Namen XXL Höhenrausch reisende Monster war bereits 2011 auf der Wiesn. Vor zwei Jahren war mit Konga eine baugleiche Schaukel auf dem Oktoberfest zu Gast.

Reservierungsfreier Tag gekippt

Im vergangenen Jahr entschloss der Stadtrat, den letzten Wiesntag reservierungsfrei zu halten. Inzwischen haben die Wirte es jedoch geschafft, die Stadträte davon zu überzeugen, dass sie doch reservieren und damit in erster Linie einen Mindestverzehr kassieren dürfen.

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