So ein Wiesnende ist traurig. So traurig, dass es oft in eine Anpassungsstörung führt: In eine Post-Wiesndepression.

Das wars also. Aus, Schluss, vorbei. Die Wiesn hat leider auch 2013 wieder ein Ende gefunden. Es folgt also die alljährliche Postwiesndepression, eine besonders schlimme Form von Anpassungsstörung ausgelöst durch das abrupte Ende eines 16-tägigen Ausnahmezustands, der zwar an physischen und psychischen Kräften zehrt, dessen Beendigung dem Betroffenen aber noch viel schwerer zusetzt. Die Konzentrationsfähigkeit leidet, zu viele Ereignisse der letzten Tage bleiben im Kopf hängen. Hält man sich zunächst noch mit der Schönheit des Finales auf, bleibt man schließlich an immer mehr und detaillierteren kleinen Geschichten hängen, die die Wiesn zu dem gemacht haben, was sie in diesem Jahr dargestellt hat.

Der Wiesnkini beschäftigt sich nun die nächsten Tage mit der Sichtung von Fotos und Videos aus Gründen der Nachbereitung und Depressionsbewältigung. Mögen alle Betroffenen bald wieder in den Alltag finden. Derweil hilft vielleicht folgendes Video ein bisschen. Vielen Dank unseren Bedienungen, der Maria, Julia, Sophia und ganz besonders der Christine. Ein ganz besonderer Dank gilt freilich unserer Lieblingslili.

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